Job 24
| Berean Standard Bible tier 2 | Schlachter 1951 tier 2 |
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| BSB 1 “Why does the Almighty not reserve times for judgment? Why may those who know Him never see His days? | SCH1951 1 Warum sind vom Allmächtigen nicht Zeiten bestimmt und sehen die, so ihn kennen, seine Tage nicht? |
| BSB 2 Men move boundary stones; they pasture stolen flocks. | SCH1951 2 Man verrückt Marksteine, raubt Herden und weidet sie. |
| BSB 3 They drive away the donkey of the fatherless and take the widow’s ox in pledge. | SCH1951 3 Den Esel der Waislein treibt man fort und pfändet der Witwe Kuh. |
| BSB 4 They push the needy off the road and force all the poor of the land into hiding. | SCH1951 4 Man jagt die Armen aus dem Wege, und die Elenden im Lande müssen sich allesamt verbergen. |
| BSB 5 Indeed, like wild donkeys in the desert, the poor go to work foraging for food; the wasteland is food for their children. | SCH1951 5 Siehe, wie Wildesel in der Wüste gehen sie früh an ihr Werk, nach Nahrung suchend; die Wildnis muß ihre Kinder nähren. |
| BSB 6 They gather fodder in the fields and glean the vineyards of the wicked. | SCH1951 6 Auf dem Felde ernten sie sein Futter und halten Nachlese im Weinberge des Gottlosen. |
| BSB 7 Without clothing, they spend the night naked; they have no covering against the cold. | SCH1951 7 Nackend bringen sie die Nächte zu; sie haben kein Gewand und wenn es kalt wird, keine Decke. |
| BSB 8 Drenched by mountain rains, they huddle against the rocks for want of shelter. | SCH1951 8 Vor dem Regen bergen sie sich im Gebirge, und weil sie keine Zuflucht haben, klammern sie sich an die Felsen. |
| BSB 9 The fatherless infant is snatched from the breast; the nursing child of the poor is seized for a debt. | SCH1951 9 Man reißt das Waislein von der Brust und pfändet den Armen aus. |
| BSB 10 Without clothing, they wander about naked. They carry the sheaves, but still go hungry. | SCH1951 10 Nackt, ohne Kleid, läßt man sie laufen; sie müssen Garben tragen und hungern dabei. |
| BSB 11 They crush olives within their walls; they tread the winepresses, but go thirsty. | SCH1951 11 Zwischen ihren Mauern pressen sie Öl, treten die Kelter und müssen dürsten. |
| BSB 12 From the city, men groan, and the souls of the wounded cry out, yet God charges no one with wrongdoing. | SCH1951 12 Aus den Städten ertönt das Geschrei der Sterbenden, und die Seele der Erschlagenen schreit; aber Gott achtet nicht des Unrechts. |
| BSB 13 Then there are those who rebel against the light, not knowing its ways or staying on its paths. | SCH1951 13 Jene hassen das Licht, sie wollen seine Wege nicht kennen und bleiben nicht auf seinen Pfaden. |
| BSB 14 When daylight is gone, the murderer rises to kill the poor and needy; in the night he is like a thief. | SCH1951 14 Mit Tagesanbruch steht der Mörder auf, den Elenden und Armen umzubringen; in der Nacht aber ist er wie ein Dieb. |
| BSB 15 The eye of the adulterer watches for twilight. Thinking, ‘No eye will see me,’ he covers his face. | SCH1951 15 Das Auge des Ehebrechers wartet auf die Dämmerung; er spricht: Kein Auge sieht mich! Und verhüllt sein Angesicht. |
| BSB 16 In the dark they dig through houses; by day they shut themselves in, never to experience the light. | SCH1951 16 In der Finsternis bricht man in die Häuser ein; bei Tage verschließen sie sich; sie scheuen das Licht. |
| BSB 17 For to them, deep darkness is their morning; surely they are friends with the terrors of darkness! | SCH1951 17 Denn ihnen ist die dichteste Finsternis gleich wie der Morgen; sie sind sogar mit dem Todesdunkel vertraut. |
| BSB 18 They are but foam on the surface of the water; their portion of the land is cursed, so that no one turns toward their vineyards. | SCH1951 18 Schnell fährt er auf dem Wasser dahin. Verflucht ist sein Teil auf Erden; sein Weg führt nicht durch Weingärten. |
| BSB 19 As drought and heat consume the melting snow, so Sheol steals those who have sinned. | SCH1951 19 Wie Hitze und Sonnenglut die Schneewasser wegraffen, so das Totenreich die, welche sündigen. |
| BSB 20 The womb forgets them; the worm feeds on them; they are remembered no more. So injustice is broken like a tree. | SCH1951 20 Der Mutterschoß wird seiner vergessen, Würmer laben sich an ihm, seiner wird nicht mehr gedacht, und wie ein Baum wird der Übermut dessen gebrochen, |
| BSB 21 They prey on the barren and childless, and show no kindness to the widow. | SCH1951 21 der die Unfruchtbare beraubte, die nicht gebar, und der Witwe nichts Gutes tat. |
| BSB 22 Yet by His power, God drags away the mighty; though rising up, they have no assurance of life. | SCH1951 22 Und doch erhält Er die Mächtigen lange durch seine Kraft; mancher steht noch aufrecht, der seines Lebens nicht mehr sicher war. |
| BSB 23 He gives them a sense of security, but His eyes are on their ways. | SCH1951 23 Er gibt ihm Sicherheit, und jener verläßt sich darauf; |
| BSB 24 They are exalted for a moment, then they are gone; they are brought low and gathered up like all others; they are cut off like heads of grain. | SCH1951 24 Seine Augen sehen auf ihre Wege. Sie kommen hoch; aber wenig braucht's, so sind sie dahin; sie sinken hin und werden zusammengerafft, wie alle andern auch, und verwelken wie die reifen Ähren. |
| BSB 25 If this is not so, then who can prove me a liar and reduce my words to nothing?” | SCH1951 25 Oder ist's nicht so? Wer will mich Lügen strafen und meine Rede zunichte machen? |
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